Hier informieren wir Sie über die aktuelle Entwicklung bezüglich COVID-19.

04.06.2021

Die Staatskanzlei NRW hat nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium bestätigt, dass Tennis in der geltenden Verordnung einheitlich als kontaktfreier Sport angesehen wird. Das heißt,

 

-        Es können Einzel und Doppel gespielt werden (in Inzidenzstufe 3 nur draußen, in den Stufen 2 und 1 auch drinnen).

-        Der Aufnahme von Medenspielen steht damit nichts mehr im Weg.

-        Da bei Medenspielen mit zwei Mannschaften keine Gruppengrößen von mehr als 25 Personen entstehen, besteht bei Durchführung draußen auch keine Testpflicht, unabhängig vom Alter der Spieler*innen. Auf derselben Sportanlage können auch gleichzeitig mehrere Meden-Begegnungen stattfinden, solange die teilnehmenden Mannschaften zueinander Abstand halten.

-        In den Inzidenzstufen 2 und 1 fällt die Begrenzung der Personenzahl ganz weg.

-        Achtung! Für eine Durchführung drinnen (möglich bei Inzidenzstufen 2 und 1) besteht für alle Personen unabhängig von der Gruppengröße Testpflicht (außer für Kinder bis zum Schuleintritt, Geimpfte und Genesene)

 

Zur Bewertung von Tennis als kontaktfreiem Sport liegt der entsprechende Verordnungstext vor, der auch für andere Sportarten von Bedeutung ist. Die Verordnung gilt ab dem 5. Juni 2021 und bietet nun mehr Sicherheit für Vereine hinsichtlich der Definition von „kontaktfreiem Sport“. Der entsprechende Passus lautet:

 

„Als kontaktfreie Sportarten gelten Sportarten, bei deren Ausübung typischerweise kein Körperkontakt stattfindet, zum Beispiel Golf und Tennis einschließlich Doppel.“ (§14 (2) Ziffer 6 CoronaSchVO)

 

Da es sich um eine beispielhafte Aufzählung handelt, ergibt sich eine Übertragbarkeit auf andere Sportarten wie zum Beispiel Tischtennis oder Badminton.

 

Darüber hinaus hat es weitere Änderungen in der CoronaSchVO gegeben, die Sie in dieser Fassung anhand der gelben Markierungen leicht nachvollziehen können.

Die bereinigte aktuelle Version der CoronaSchVO gibt es hier: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/210602_coronaschvo_ab_05.06.2021_lesefassung.pdf

 


02.06.2021

Zu den mit dem Corona-Update 18/2021 mitgeteilten Regeln für den Sport, die seit dem 28. Mai gelten, hat es zahlreiche Nachfragen gegeben. Außerdem wurde bereits einen Tag nach Erscheinen der Verordnung eine Überarbeitung vorgenommen. Die Fragen greifen wir nun auf (beachten Sie bitte auch die aktualisierte Orientierungshilfe):

„Mitnahme“ von Erlaubnissen von Inzidenzstufe zu Inzidenzstufe

Wichtig ist in der neuen Systematik der drei Inzidenzstufen, dass die Erlaubnisse aus Stufe 3 in die Stufe 2, und die Erlaubnisse aus den Stufen 3 und 2 in die Stufe 1 „mitgenommen“ werden. Dies wurde von einigen Lesern*innen nicht nachvollzogen und daher hat der Landessportbund an einigen Stellen die Erlaubnisse der Vorstufen in der nächsten Stufe noch einmal explizit aufgeführt. So bleibt zum Beispiel die in Stufe 3 geltende Testfreiheit für kontaktfreien Sport mit bis zu 25 Personen draußen und Kontaktsport draußen von Kinder-/Jugendgruppen bis einschließlich 18 Jahre in den Stufen 2 und 1 erhalten.

Anfängerschwimmausbildung in Freibädern

Die Zahl der zugelassenen Kinder wurde von 20 Kinder auf 25 erhöht (in Schwimmhallen unverändert 10).

Umfang der Anfängerschwimmausbildung

Klargestellt wurde durch das MAGS NRW, dass unter die Anfängerschwimmausbildung auch Seepferdchenkurse und die Bronzekurse fallen.

Tests

Besonders viele Fragen gab es zum Thema „Tests“. Um Ihnen hier die Übersicht zu erleichtern, hat der LSB in der beigefügten Tabelle, welche zusammen mit der o. g. Orientierungshilfe zum Sportbetrieb zu betrachten ist, die Informationen zur Testpflicht im Sport noch einmal separat aufgeführt.

Grundsätzlich sind Tests aus anerkannten Testzentren oder begleitete Selbsttests (jeweils mit schriftlicher Bestätigung) notwendig. Reine persönliche Selbsttests reichen nicht aus! Nach der Neuregelung der Schultestungen sollen Schüler*innen nun auch schriftliche Testbescheinigungen durch die Schulen erhalten und diese dann zur Teilnahme am Vereinssport vorlegen können. Nach der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung besteht außerdem die Möglichkeit, im Verein selbst begleitete Selbsttests durchzuführen. Die Personen, die diese durchführen, benötigen eine zertifizierte Unterweisung. Zur Klärung der Möglichkeiten und Regularien haben wir Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen.

Zuschauer*innen

Für die Nutzung von Angeboten sieht die CoronaSchVO für immunisierte Personen erhebliche Ausnahmen vor. Soweit in der CoronaSchVO z. B. für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Das gilt aber nicht für die in der CoronaSchVO festgesetzten einrichtungsbezogene Personengrenzen pro Quadratmeter oder anteilige Kapazitätsbegrenzungen (z. B. 1/3 der Normalkapazität etc.).

 


28.05.2021

Vor dem Hintergrund der weiter sinkenden regionalen und landesweiten Inzidenzzahlen wurde eine neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) erlassen, welche am 28.05.2021 in Kraft tritt.

Darin sind viele, seit langem für den Sport geforderte Verbesserungen, aufgegriffen worden.

 

Die CoronaSchVO ist grundsätzlich neu aufgebaut worden. Sie beinhaltet in Abhängigkeit von den regionalen Inzidenzzahlen unter 100 ein dreistufiges Öffnungsmodell, Details findet Ihr hier:

https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-05-26_coronaschvo_vom_26.05.2021.pdf

 

In welcher der drei Inzidenzstufen sich die einzelnen Kreise und Städte in NRW befinden, wird regelmäßig auf den Seiten des Gesundheitsministeriums www.mags.nrw veröffentlicht. Wir können euch auch folgende Seite empfehlen, hier findet ihr die tagesaktuellen Zahlen für den Oberbergischen Kreis: https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/

 

Die in den drei Inzidenzstufen geltenden Regeln für den Sport, hat der LSB erneut in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst:

Coronaregeln ab 28.05.2021 Stand 27.05.2021

Besonders zu erwähnen sind folgende Punkte:

 

Wettkampfsport erlaubt

Hier gibt es einen ersten Erfolg für den Verbands- und Vereinsbetrieb: Grundsätzlich ist der Wettkampfsport ab einer Inzidenz von unter 100 wieder erlaubt. Selbstverständlich gelten hierbei die jeweiligen Vorgaben in den drei Inzidenzstufen!

 

Sport drinnen möglich

Ab einer Inzidenz von unter 50 können Sporthallen und Fitnessstudios für den Vereinssport wieder geöffnet werden. Kontaktloser Sport und begrenzt auch Kontaktsport sind mit Tests und Rückverfolgbarkeit wieder erlaubt. Die von euch bereits erfolgreich und verantwortungsvoll eingesetzten Hygienekonzepte des vergangenen Jahres, könnt ihr wieder zum Einsatz bringen.

 

Schwimmbäder wieder geöffnet

Endlich können nun auch die Schwimmbäder wieder ihren Betrieb aufnehmen. Lange haben der Schwimmverband NRW mit dem LSB NRW sowie wir vor Ort mit unseren Gemeinde- und Stadtsportverbänden gekämpft, dass auch Hallenbäder mit ihren guten Rahmenbedingungen für einen sicheren Sportbetrieb wieder geöffnet werden können. Zwar ist das diesbezügliche Regelwerk in der CoronaSchVO sehr kompliziert, aber ein Anfang ist gemacht, besonders für den Inzidenzbereich ab 50 abwärts.

 

Regeln für die Zulassung von Zuschauern angepasst

Ein weiterer, im letzten Update noch unklarer Punkt, wurde ebenfalls im Sinne der Sportvereine geregelt: Die generelle Sitzplatzpflicht für Zuschauer wurde aufgehoben. Die Zahl der Besucher wird nun durch absolute Zahlen bzw. durch Anteile an der Gesamtzuschauerkapazität der Sportanlagen geregelt und eine Pflicht zur festen Zuweisung von Steh- oder Sitzplätzen gilt erst ab einer bestimmten Besucherzahl. Damit herrscht auch Klarheit für Sportanlagen ohne Sitzplätze, auf denen z.B. die auf ihre Kinder wartenden Eltern sich aufhalten können.

 

Die Verbände werden die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs sportartangepasst flexibel gestalten müssen. Zur alten Normalität ist es trotz des nun vorliegenden Stufenmodells noch ein langer Weg. Unsere Gemeinde- und Stadtsportverbände in Oberberg sind bereits mit ihren Kommunen im Dialog sowie wir mit dem OBK, um konkrete Öffnungsschritte für die öffentlichen Sportanlagen inklusive der Schwimmbäder abzustimmen und werden euch entsprechend dazu informieren.

 

Die neue CoronaSchVO beinhaltet weiterhin ausführliche Hinweise zur außersportlichen Kinder- und Jugendarbeit. Dies ist für die Sportvereine, -verbände und -bünde in NRW gerade mit Blick auf die kommenden Sommerferien von großer Bedeutung. Gerade Ferienangebote und -freizeiten für Kinder und Jugendliche sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des gemeinwohlorientierten Sports und gerade jetzt besonders notwendig für die Kinder. Hierzu will der LSB NRW nächste Woche eine gesonderte, ausführliche Information der Sportjugend NRW an uns schicken. Diese werden wir dann entsprechend an euch weiterleiten.

 

Vielen Dank an unsere GSV/SSV im Oberbergischen Kreis und an euch „unsere“ Vereine, die sich mit Vorschlägen, Anfragen, Stellungnahmen und Gesprächen regelmäßig in diesen Prozess einbringen.

Ihr habt bewiesen, dass ihr mit euren Vereinen dazu in der Lage seid die wiedererlangten Freiheiten, verantwortungsvoll, mit den entsprechenden Hygienekonzepten, umzusetzen. Nun geht es auch darum, diese Konzepte bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.


20.05.21

Seit dem 15. Mai ist die neue Coronaschutzverordnung in NRW in Kraft, sie gilt bis zum 4. Juni. Siehe hierzu den Stand vom 17.05. (unter diesem Beitrag).

Auch diese Verordnung hat wieder Interpretationsfragen aufgeworfen. Die aus Eurem Kreis an uns herangetragenen Fragen konnten wir zwischenzeitlich wie folgt klären:

  1. Wettkampfsport

Unterhalb des Profi- und Spitzensports sind keine Wettbewerbe erlaubt, auch nicht bei Inzidenzwerten von unter 50. Dass dies auch für kontaktfrei zu betreibende Sportarten draußen gilt (Reiten, Golf, Tennis und viele mehr), ist aus unserer Sicht unangemessen. Der Landessportbund setzt sich aktuell nachdrücklich dafür ein, dass dies zum nächstmöglichen Zeitpunkt geändert wird.

  1. Rehabilitationssport

Der Rehabilitationssport ist ab einer Inzidenz von unter 100 wieder erlaubt. Der BRSNW empfiehlt gemeinsam mit dem Landessportbund NRW, die verantwortungsvolle Durchführung des Rehabilitationssports zunächst draußen zu beginnen. Weitere Informationen findet ihr hier:

https://www.vibss.de/service-projekte/sport-und-gesundheit/rehasport/aktuelle-informationen-zum-corona-virus-im-rehabilitationssport

  1. Rückverfolgbarkeit

In einigen Zusammenhängen ist die einfache oder auch die besondere Rückverfolgbarkeit (letztere für die Zuschauerzulassung) vorgeschrieben. Es fehlt aber an einer durchgängigen Regel zur einfachen Rückverfolgbarkeit für die Teilnehmer*innen von Sportangeboten. Der Landessportbund NRW empfiehlt bis auf Weiteres, die einfache Rückverfolgbarkeit grundsätzlich bei jedem Sportbetrieb für alle Teilnehmer*innen sicherzustellen. Die Definitionen von einfacher und besonderer Rückverfolgbarkeit findet ihr unter §2a: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-06-10_fassung_coronaschvo_ab_15.06.2020.pdf

  1. Sportanlagen unter freiem Himmel, offene und teiloffene Hallen

Sportanlagen, die neben einer Überdachung an maximal zwei Seiten geschlossen sind, gelten noch als Sportanlagen unter freiem Himmel. Auf entsprechenden Anlagen z.B. im Schiess-. Roll- oder Eissport kann also im Rahmen der für draußen erlaubten Sportangebote der Betrieb aufgenommen werden. Im Zweifelsfall stimmt euch bitte mit dem zuständigen Ordnungsamt ab.

  1. Geimpfte/Genesene

Die immer unübersichtlicher werdenden Rahmenbedingungen für den Sportbetrieb werden nun noch durch das Thema „Geimpfte und Genesene“ (GeGe) erweitert.

Deshalb folgende Erläuterung:

  • Grundsätzlich werden im Sport bei Regeln, die eine Begrenzung der Personenzahl vorsehen, Geimpfte und Genesene als zusätzliche Personen nicht mitgezählt, so z. B. bei den zulässigen 20 Personen bei kontaktfreiem Sport draußen bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100.
  • Bei Regeln, die auf die Zahl der Hausstände abheben, darf es dagegen durch Geimpfte und Genesene nicht zu einer Erhöhung der Zahl der Hausstände kommen, z. B. bei den 10 zulässigen Personen aus 3 Haushalten zuzüglich Kindern bis 14 Jahre bei Inzidenzwerten von unter 50. Es dürften also in diesem Fall zwar mehr als 10 Personen sein (10 plus Geimpfte und Genesene plus Kinder bis 14 Jahre), aber sie dürfen nicht aus mehr als 3 Hausständen stammen.
  1. Zuschauer*innen

Für Zuschauer besteht die „Sitzplatzpflicht“, mit der Bewegungen zwischen den Zuschauern verhindert werden sollen. Demnach könnten derzeit Eltern ihre Kinder nur dann auf den Sportplatz begleiten, wenn dort Sitzplätze vorhanden sind. Viele im Breitensport genutzten Sportplätze weisen jedoch keine Sitzplätze für Zuschauer auf. Auch auf diese praxisferne Regelung hat der LSB NRW hingewiesen und eine Überarbeitung ist angekündigt.

Fazit

Bei aller Freude über die beginnenden Lockerungen stellen wir fest, dass sich Ehrenamtler*innen in unseren Vereinen durch die komplexen Regeln überfordert und frustriert fühlen. Der Landessportbund setzt sich hier weiterhin und nachdrücklich für notwendige Klarstellungen und Erweiterungen ein.

Zu den unabdingbaren Erweiterungen zählen für den LSB NRW

–        die umgehende Zulassung für den draußen kontaktfrei durchführbaren Wettkampfsport bei einer Inzidenz unter 100,

–        beim Kontaktsport und kontaktfreien Sports draußen bei Inzidenzwerten unter 50 die Ausweitung vom Trainingsbetrieb auf den Wettkampfbetrieb,

–        die Gleichbehandlung des Schwimmbetriebs in Hallenbädern bei der Wiederaufnahme des Sports in sonstigen Sporthallen bei Inzidenzwerten unter 50 und

–        eine klare Perspektive für den Wettkampfsport in Sporthallen (auch den mit Kontakt).

Die Informationen unter 1. bis 6. sind in den Übersichtstabellen als pdf Datei zusammengefasst:

Coronaregeln ab 15. Mai Inzidenz über 100_Stand 20.05.2021

Regeln für Sportbetrieb bei Inzidenz 50 bis 100, Stand 20.5.2021

Coronaregeln ab 15. Mai Inzidenz unter 50_Stand 20.05.2021

Auf der Seite des LSB findet ihr auch alle Informationen unter nachfolgendem Link:

VIBSS: Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie – Corona-“Notbremse”


17.05.21

Seit Samstag, 15.05.2021 gilt in NRW eine neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), die Sie im Detail unter nachfolgendem Link nachlesen können. Die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Stand sind gelb markiert.

https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/210512_coronaschvo_ab_15.05.2021_lesefassung_mit_markierungen.pdf

Die neue CoronaSchVO sieht weitreichende Lockerungen für den Sport vor, sobald die regionale 7-Tage-Inzidenz (also die Inzidenz im OBK) fünf Werktage hintereinander bei oder unter 100 liegt. Sie beschreibt außerdem bereits jetzt weitere Lockerungen für den Fall, dass die regionale 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt.

  1. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 greift unverändert das Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes, siehe hierzu unseren Newsletter Nr.14 vom 03.05.21
  2. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 gilt die neue CoronaSchVO, gemäß der beigefügten Tabelle
  3. Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 gilt ebenfalls die neue CoronaSchVO, gemäß der beigefügten Tabelle.

Für alle drei Fälle haben wir eine Tabelle beigefügt, die eine Übersicht über die entsprechenden Regeln für den Sport bietet.

Regeln für Sportbetrieb bei Inzidenz über 100, Stand 14.5.2021

Regeln für Sportbetrieb bei Inzidenz 50 bis 100, Stand 14.5.2021

Regeln für Sportbetrieb bei Inzidenz unter 50, Stand 14.5.2021

Wir danken dem Landessportbund NRW für die zur Erstellung der Tabellen.

Wir freuen uns, dass mit den aktuell sinkenden Inzidenzwerten deutliche Lockerungen für den Vereinssport in NRW in greifbare Nähe rücken. Bitte tragen Sie durch besonnenes Verhalten weiter dazu bei, dass diese positive Entwicklung sich fortsetzen kann.


05.05.21

Hier finden Sie die aktuellen Bestimmungen zur Jugendförderung.


04.05.21

Zum besseren Verständnis der aktuell gültigen Regelungen hat der LSB eine Übersicht erstellt.


23.04.21

Seit heute gilt das gestern veröffentlichte geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes, zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021. Den Text gibt es HIER und die für die Sportausübung relevanten Passagen gelb markiert.

Das Wichtigste auch hier zusammengefasst mit Kommentaren des LSB NRW

Regeln ab einer 7-Tages-Inzidenz von 101

Die Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes greifen, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird. Wichtig ist aber: Wenn die CorSchVO NRW härtere Regeln vorsieht, gelten diese auch fort. Lediglich ein Unterschreiten der Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ist nicht möglich.

Die folgenden Regeln ergeben sich somit aus einem Zusammenwirken von Bundes-Infektionsschutzgesetzes (Mindestregeln) und CorSchVO NRW (weitergehende Regeln):

1. Bundesinfektionsschutzgesetz: Die allgemeine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wird für allein ausgeübten Sport verkürzt auf 24 bis 5 Uhr (eine Ausübung ist jedoch nicht auf Sportanlagen möglich).

2. Bundesinfektionsschutzgesetz: Die Öffnung von Freizeiteinrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Relevant für den Sport sind dabei unter anderem die in der beispielhaften Aufzählung von Einrichtungen genannten "Fitnessstudios", "Indoor-Spielplätze" und "Badeanstalten". Ob mit letzterem auch alle Sport-Schwimmbäder und Lehrschwimmbecken gemeint sind, in denen nach der CorSchVO NRW seit dem 29. März wieder Anfängerschwimmausbildungen und Kleinkindschwimmen in 5er-Gruppen möglich war, wissen wir derzeit nicht. Wir haben hierzu die Staatskanzlei um Klärung gebeten und informieren Sie baldmöglichst über das Ergebnis.

3. Sportausübung allgemein:

3.1 Bundesinfektionsschutzgesetz: Zugelassen ist die "kontaktlose Ausübung von Individualsportarten" allein, zu Zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Dabei wird nicht zwischen draußen und drinnen unterschieden.

Aber: Die CorSchVO NRW lässt keine Sportausübung in geschlossenen Sporthallen zu. Deshalb ist die vorgenannte Sportausübung unverändert nur draußen möglich. Mangels einer rechtlichen Definition des Begriffes "Individualsportarten" empfehlen wir bis auf Weiteres, darunter alle Sportarten zu fassen, die alleine oder zu Zweit kontaktlos ausgeführt werden können.

3.2 Bundesinfektionsschutzgesetz: Zugelassen ist kontaktloser Sport von Gruppen von bis zu 5 Kindern im Alter von bis zu 14 Jahren im Freien.

Aber: Die CorSAchVO NRW beschränkt dieses Sporttreiben auf Sportanlagen unter freiem Himmel.

Die vorgenannten Kindergruppen können von ein oder zwei älteren Personen angeleitet werden, wenn für diese ein negativer Coronatest vorliegt, der nicht älter als 24 Stunden ist.

3.3 Zugelassen ist der Wettkampf- und Trainingsbetrieb für Angehörige der Bundes- und Landeskader bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte.

Positiv ist festzuhalten, dass die Privilegierung für den Sport in Gruppen für Kinder bis 14 Jahre wenigstens nicht ganz weggefallen ist, selbst bei sehr hohen Inzidenzwerten. Aber die beschriebene Regelung geht aus unserer Sicht erstens an der Wirklichkeit von Sportvereinen und zweitens am natürlichen Bewegungsverhalten von Kindern vorbei. Ob für Gruppen von 5 Kindern der geforderte Aufwand (Kontaktnachverfolgung, Einlassregelung, tagesaktuell getesteter Übungsleiter) für Sportvereine leistbar ist, sei dahingestellt.

Jeder kann anhand der täglich veröffentlichten Zahlen erkennen, wie ernst das Ausmaß der Dritten Pandemiewelle ist. Trotzdem oder gerade deswegen blicken wir mit Unverständnis auf die aus unserer Sicht inkonsistenten Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes für den Sport und haben dies auch öffentlich und gegenüber dem DOSB deutlich gemacht. Viele Formulierungen und Begriffe sind unklar. Hinsichtlich der Verständlichkeit und Umsetzbarkeit für unsere Vereine fallen wir hinter den mühsam gemeinsam mit der Landesregierung NRW erarbeiteten, sachgerechten Stand zurück. Wir gehen nicht davon aus, dass die offenen Fragen noch im Laufe des heutigen Tages geklärt werden können und informieren Sie deshalb hiermit zunächst über den grundsätzlichen neuen Stand.