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Kreissportbund Oberberg

Zehn Vereine wurden im Kreishaus Gummersbach für ihre Integrationsarbeit geehrt und mit insgesamt 7.000 Euro Preisgeldern bedacht

Mittwoch, 15. November 2017
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Gummersbach, den 14.11.17

 

 

 

 

 

 

Der Kreissportbund Oberberg hat gemeinsam mit dem Rotary Club Gummersbach und dem Rotary Club Gummersbach / Oberberg zehn Vereine für ihr besonderes Engagement in der  Flüchtlings- und Migrationsarbeit ausgezeichnet.

Aus den 26 Bewerbungen wählte die Jury, bestehend aus Mitgliedern der beiden Rotary Clubs, des Kreises und des Kreisportbundes Oberberg, insgesamt fünf Gewinner aus. Auf Grund des hohen Engagements der Vereine und der Kreativität der Projekte entschied sich die Jury weitere Sonderpreise á 300 Euro an vier Vereine auszusprechen und zusätzlichen Sonderpreis zu verlosen.

Die eigens vom Kreissportbund Oberberg entwickelte Trophäe TOM wurde zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und an die drei erst Platzierten verliehen. „TOM steht für Tomorrow, also Zukunft, und zeichnet Vereine aus, die sich im besonderen Maße ehrenamtlich engagieren und mit ihren nachhaltigen Projekten die Zukunft des Kreises gestalten.“ erklärte Anja Lepperhoff, Geschäftsführerin des Kreissportbundes Oberberg.  Die Preisgelder wurden von den Rotary Clubs Gummersbach und Gummersbach / Oberberg gefördert.

In stilvoller Atmosphäre nahmen die Vereinsvertreter im Kreishaus Gummersbach ihre Preise entgegen. Den Vereinen und Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, unter anderem mit dem Artisten Ronny Robix und dem Chor „Chorwärts“ unter der Leitung von Joachim Kottmann.

Der erste Platz ging an die DLRG Ortgruppe Hückeswagen, die sich besonders für die Schwimmausbildung von jungen Geflüchteten einsetzt. „Mohammad flüchtete mit seinem Onkel von Aleppo nach Deutschland. Hier angekommen klopfte er an die Türe der DLRG und wollte schwimmen lernen“  erzählte Dr. Gert Riemenschneider, Vorsitzender des Fördervereins der Rotary Clubs „heute kann er nicht nur schwimmen, sondern unterstützt seinen Verein ehrenamtlich und möchte mit erreichen seiner Volljährigkeit die Ausbildung zum Lehrschwimmer absolvieren“. Dies ist nur ein Beispiel für gelungene Integrationsarbeit in den Vereinen.

Der zweit Platzierte SSV Homburg Nümbrecht konnte die Jury mit seinem Fußballprojekt überzeugen und wurde von Frank Klemmer, OVZ-Redaktionsleiter, überreicht.

Der dritte Platz ging an „Fight Club Milia – der Christliche Sportverein“, der sich mit dem Thema der Zuwanderung und Integration intensiv auseinander setzt. „Wir beim Fight Club Milia sind eine große Familie. Jeder ist bei uns willkommen.“ so Patrizio Milia, Vorsitzender des Fight Club Milia. Laudator Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, erinnerte sich an die lange Tradition von Kampfsportarten bei der Integrationsarbeit.

Der vierte und fünfte Platz wurde an den TuS Reichshof und den SV Morsbach verliehen und von Bernd Vorländer, Redaktionsleiter von Oberberg-Aktuell, überreicht.

Vor der Ehrung der Platzierten überreichte Landrat Jochen Hagt die vier Sonderpreise an BSV Viktoria Bielstein 1920 e.V., SV Frielingsdorf 1925 e.V., SV Waldbröl 35/59 e.V. und dem Rheinischen und Bergischen Fahrverein e.V.

300 Euro gingen an des TuS Lindlar 1925 e.V. per Losentscheid

 

 

1. Preis 2.000 Euro – DLRG OG Hückeswage

2.Preis 1.500 Euro – SSV Homburg-Nümbrecht e.V.

3. Preis 1.000 Euro – Fight Club Milia e.V.

4.Preis 500 Euro – TuS Reichshof 1883/1929 e.V.

5.Preis 500 Euro – SV 02/29 Morsbach

vier Sonderpreise á 300 Euro gehen an: BSV Viktoria Bielstein 1920 e.V., SV Frielingsdorf 1925 e.V., SV Waldbröl 35/59 e.V. und dem Rheinischen und Bergischen Fahrverein e.V.

Losentscheid: TuS Lindlar 1925 e.V. á  300 Euro

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