| 14. September 2009
Auf der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Oberberg am 09.09.2009 beschlossen die anwesenden Vereinsvertreter nach langer, teilweise sehr engagierter, aber jederzeit sachlichen Debatte eine neue Satzung. Diese Änderungen waren notwendig geworden, da der LSB Anfang des Jahres seine Statuten geändert hatte. Dies nahm der bisherige Vorstand zum Anlass, „um auch bei uns aufzuräumen und den Verein für die Zukunft auszurichten“, wie der Vorsitzende Bodo Löttgen betonte.Näher eingebunden in die Arbeit sollen zukünftig die Gemeinde- und Stadtsportbünde, deren Sprecher Mitglied im Vorstand werden soll. Im Übrigen wird nach der neuen Satzung der Vorstand erheblich verkleinert. Hiervon erhofft man sich eine schnellere und effektivere Arbeit. Als Vorsitzender wurden Bodo Löttgen ebenso einstimmig wie der Vorstand Finanzen (Dieter Wagener) bestätigt. Neu gewählt wurde Reinhard Masermann (Vorstand Breiten- und Rehasport, Qualifizierung), während Günter Stein jetzt den Posten des Vorstandes Sportentwicklung, Leistungssport übernimmt. Weiter im Vorstand vertreten sind neben Vertreter der Stadt- und Gemeindesportverbände, die Vorsitzende der Sportjugend, Janine Rothe, sowie beratend der Vorsitzende des Kreissportausschusses, Friedhelm- Julius Beucher und die Geschäftsführerin des KSB, Anja Lepperhoff. Dazu können vom Vorstand Fachgruppen (z.B. Rehasport, Sportabzeichen) berufen werden.
In diesem Zusammenhang wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Michaela Engelmeier-Heite, Tim Bubenzer und Stefan Klett verabschiedet.
Wesentlich entspannter verlief die Diskussion über eine neue Beitragssatzung des KSB. Eingearbeitet wurden hierbei die Mitgliedsbeiträge zu LSB und DOSB, die an die Vereine weiter gegeben werden. Wie viel die einzelnen Vereine künftig zu zahlen haben, richtet sich nach den Mitgliederzahlen, die künftig gestaffelt werden, und aus denen sich dann ein Pauschalmodell ergibt.
Bei dieser Gelegenheit gab sich der KSB auch gleich eine neue Finanz- sowie eine Ehrungsordnung.
Fast schon in den Hintergrund geriet der Kassenbericht von Dieter Wagener, der von einem leichten Gewinn im Vorjahr berichten konnte und auch für das laufende Geschäftsjahr optimistisch ist. Im Gegensatz zu 2007 wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Mit diesen Zahlen ist nach Ansicht des Vorsitzenden die Vergangenheit nun endgültig abgeschlossen und bewältigt und man kann voller Zuversicht und Tatendrang in die Zukunft sehen.
Als Ehrengast nahm an der Mitgliederversammlung die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Ilse Ridder-Melchers, teil. Sie betonte in ihrem Grußwort dass „die Sportler einen wichtigen Anteil an unserer Gesellschaft haben, da sie Integration betreiben, Generationen verbinden und das Ehrenamt stärken“. „ Seien Sie sich bitte dieser Verantwortung bewusst und entscheiden sie entsprechend“, redete sie den Vereinsvertretern ins Gewissen. Dass die Vertreter der anwesenden Vereine diesen Aufruf verstanden haben, zeigte der Verlauf der insgesamt mehr als vierstündigen Versammlung.



Das 

Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Es ist in fünf Gruppen mit verschiedenen Übungen eingeteilt. In jeder Gruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung erfüllt werden. Das Schwimmen in Gruppe eins ist obligatorisch. Hier muss der Nachweis der Schwimmfähigkeit erbracht werden. Die Leistungen der einzelnen Übungen sind nach Altersklassen gestaffelt. Die einzelnen Bedingungen finden Sie