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Morsbach machte mobil – 1. Senioren-Bewegungstag war ein gelungener Auftakt

Dienstag, 21. August 2018
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„Warum nicht auch mal im Südkreis Bewegung, Spiel und Sport für Menschen mit vielen Lebensjahren anbieten?“, dachten sich Dr. Kerstin Bastian, Kreissportbund Oberberg, und Sylke Görres, Senioren- und Pflegeberaterin der Gemeinde Morsbach.

Die Idee zündete, Mitmacher wurden gesucht und gefunden, und herausgekommen ist ein Aktionstag zum Wohlfühlen und Ausprobieren bei bestem Sommerwetter im Kurpark Morsbach.

(von links nach rechts: Jörg Bukowski, Dr. Kerstin Bastian, Dr, Mathias Niesar, Sylke Görres fehlt, Foto: Görres, Gemeinde Morsbach)

Jörg Buskowski, Bürgermeister von Morsbach, Dr. Mathias Niesar Gemeindesportverbandsvorsitzender von Morsbach, Dr. Kerstin Bastian und Sylke Görres begrüßten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. „Bewegung ist für Menschen wie ein Wundermedikament, nur ohne Nebenwirkungen“, eröffnete Bukowski und fuhr fort: „Bewegung macht fit für den Alltag, beugt Krankheiten wie Krebs und Demenz vor, stärkt die Lebensfreude und gibt ganz viel Lebensqualität.“ Er sprach auch über die Zukunft des Kurparks, den die Gemeinde gerne in einen Generationenpark verwandeln möchte und hofft auf Anregungen aus der Bevölkerung. Dr. Mathias Niesar stellte sich als Ansprechpartner für den Sport vor Ort vor. Er brachte eine poetische Note mit ein, indem er ein Gedicht über „Doktor Wald“ zum Besten gab. Er erklärte auch den neuen Gesundheitstrend „Waldbaden“, der aus Japan zu uns herüber schwappt, bevor er die Zuhörer auf die nachfolgenden Bewegungsaktionen hinwies. Dr. Kerstin Bastian stellte kurz das Programm und die Menschen dahinter vor. Zusammen mit Sylke Görrres ermunterten sie die Zuhörer: „Machen sie bewegende Erfahrungen!“

(Volkmar Flath, SV Morsbach, Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Der SV Morsbach war mit seiner Leichtathletikabteilung vertreten. Volkmar Flath ist mit seinen 82 Jahren ein quicklebendiger Beweis, wie fit man mit Sport bleiben kann. Zusammen mit Matthias Frank hatten sich die beiden Bewegungsstationen wie „Speiswannen-Parcours“, „Heuler“ und „Aushängen“ überlegt, die rege ausprobiert wurden. Wer Lust hatte, konnte auch einige Teildisziplinen für das Sportabzeichen absolvieren.

(Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Zur Crossboccia-Wanderung erschienen mehr Personen als sich angemeldet hatten und so konnte sich der Referent des Kreissportbundes Norbert Koch mit mehr als 15 Personen auf den Weg zur Basilika machen. Unterwegs wurde balanciert, ausprobiert, gemessen und nachgedacht: über das, was Gesundheit für jeden Einzelnen bedeutet, über den sinnvollen Umgang mit der eigenen Lebensspanne, über das, was stärkt. In der Basilika packte Norbert Koch seine Ukulele aus und alle konnten sich etwas ausruhen, innehalten und mitsingen wer wollte. Nach einer kurzen Crossboccia-Spieleinheit in der Kirche ging es wieder zurück zum Kurpark. „Das war einfach klasse und hat mir so viel Spaß gemacht!“, berichtete eine Teilnehmerin.

Wer wollte, konnte sich anschließend noch das „richtige“ Boulespiel“ von Norbert Koch erklären lassen und im Schatten der großen Bäume im Park eine Runde spielen, was sehr viele Menschen mit Begeisterung nutzen.

(Foto: Bastian, KSB Oberberg)

In einem Pavillon erwartete Heike Arlt, Referentin des Kreissportbundes, die Teilnehmer mit dem Alltags-Fitness-Test. Das sind 6 einfache Testaufgaben für über 60jährige, mit denen man eigene Fitnessstärken und -schwächen erkennen kann. So ein Test dauert etwa 20 min. Nach der Testung beriet Heike Arlt den Teilnehmer, erklärte, was die Ergebnisse bedeuten und wie man weiter trainieren kann. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut bin“, freute sich ein Teilnehmer, „nur meine Beinkraft werde ich in Zukunft etwas mehr trainieren“.

(Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Unter einem Baum rollte in der Zwischenzeit Thomas Rixgens-Lüdenbach seine Matten aus und legte Faszienrollen und -kugeln dazu. Er lud ein, die faszinierende Welt der Faszien am eigene Leibe zu erfahren und gab wertvolle Informationen zu dem „weißen Fleisch im Körper“. In drei Workshops konnten die Besucher die wohltuende Wirkung dieses besonderen Trainings spüren.

(Andrea Luhnau, KSB Oberberg, und Maren Mechtenberg-Rambow, Senioren- und Pflegeberaterin Gemeinde Morsbach, Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Nebenan lag ein Teppich auf dem Rasen. Der war nicht rot, sondern grün und mit Gras und Pflastersteinen bedruckt. Was es damit auf sich hatte, erklärte Andrea Luhnau, Referentin des Kreissportbundes Oberberg, den Besuchern unermüdlich. „Der G-Weg ist ein hochmotivierendes Trainingsgerät mit einem ausgearbeiteten Übungsprogramm für Gleichgewicht und Sturzprophylaxe“, sagte sie und lud gleich darauf ein, einige der vielfältigen Übungen, die man prima auch im Haus oder im Flur machen kann, auszuprobieren.

Alexander Hombach, der Vorsitzende des SV Morsbach, zeigte sich positiv überrascht, wie viele innovative Möglichkeiten es im Sport der Älteren gibt und wurde auch prompt von einem Ehepaar „interviewt“, das auf der Suche nach Sportmöglichkeiten war.

(Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Über 70 Menschen besuchten während des Aktionstages den Kurpark. Die freundliche und entspannte Atmosphäre trug dazu bei, dass alle immer im Gespräch waren.

(Die Damen von Weitblick, Foto: Bastian, KSB Oberberg)

Ein besonderer Dank gilt auch den Frauen von Weitblick, die alle Anwesenden mit Getränken versorgten, und dem ganzen Team der Gemeinde Morsbach, das unfassbar gut mit angepackte. Dieses Engagement trug wesentlich zum Gelingen des Bewegungstages bei.  Auch danken wir dem Netzwerk „Aktiv 50 plus“, eine Initiative der Volksbank Oberberg, für ihre freundliche Unterstützung.

(von links nach rechts: Klaus Krebber, Bürgerbus, Sylke Görres, Manuel Müller von Weitblick, Dr. Mathias Niesar, Norbert Koch, Foto: Bastian, KSB Oberberg)

„Wir haben so gute Rückmeldungen erhalten“, resümiert Sylke Görres begeistert, „dass wir in zwei Jahren einen solchen Bewegungstag für Menschen mit vielen Lebensjahren hier in Morsbach wiederholen wollen!“

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