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KSB – Knobeln, Spielen, Bewegen: Wie eine Familienwanderung entsteht …

Dienstag, 29. Mai 2018
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Am 25.05.2018 fanden zwei Workshops zum Thema “Wandern als Gesundheitsangebot” in der KSB-Geschäftsstelle statt. Dr. Kerstin Bastian, Fachkraft für “Bewegt GESUND bleiben in NRW!” stellte  zusammen mit Saskia Schiefer, Fachkraft für “NRW bewegt seine Kinder!” und Fachkraft für Jugendarbeit im Sport, den Anwesenden die Idee vor, eine spannende Familienwanderung zu entwickeln, die selbstständig durchgeführt werden kann und auf der bewegungsaktive und knobelintensive Stationen zu bewältigen sind. Am Ende erhalten die Detektiv-Wanderer einen achtstelligen Zahlencode mit dem das letzte Geheimnis mit Hilfe eines Safes gelüftet werden kann.

Heike Arlt vom LSB NRW moderierte die Workshops. Alle Anwesenden stimmten zu, dass sich das Oberbergische hervorragend als Wanderland eignet und man hier noch viel mehr machen könne. Das natürliche “WWW” (Wälder-Wiesen-Wasser) ist viel actionreicher als die Virtual Reality. Wandern kann ein wunderbarer niedrigschwelliger Einstieg in gesundheitsorientierte Bewegung sein. Manchmal braucht eine Wanderung aber auch das gewisses Etwas, damit sie allen Spaß macht und dabei noch gut für die Gesundheit ist.

So vereinbarte Heike Arlt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (aus KSB-Geschäftsstelle, VfL Berghausen-Gimborn 1949 e.V.,  Kurverwaltung & Touristinfo Reichshof, Gesundheitsamt des OBK, Selbsthilfebüro, Personal Trainer) die wichtigsten “Spiel-Leitplanken”. Dann ging es raus in den Gummersbacher Wald “Am Kerberg”. Die vorbereiteten Spielstationen wurden aufgespürt und an Ort und Stelle Ideen für Aktionen entwickelt. Die Aktionen wurden dann noch kreativ in die Rahmengeschichte eines Diamantenraubs eingebettet.

Als Clou integrierten wir noch die Idee des “Ploggings”. Der Trend aus Schweden setzt sich aus den Worten „Jogging“ und „Plocka“ zusammen. „Plocka“ ist schwedisch und bedeutet so viel wie „Aufräumen“. Jeder Abfall ist hier eine Spur hin zum Diamentenräuber und wird eingesammelt (und später vom KSB entsorgt). So bekommt unsere Wanderung auch noch eine ökologische Dimension.

Zum Schluss setzten wir uns zusammen und entwickelten einen ersten “Roten Faden” zur Wanderung.

In einem nächsten Schritt erarbeitet der KSB, beraten durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops, ein Manual und bestückt einen “Spionagebeutel”.  “Testfamilien” werden die Strecke ablaufen und uns ihre Meinung dazu sagen. Wenn dann alles gut klappt, kann jeder, der mag, sich auf die Spuren der verschwundenen Diamenten machen.

Wenn diese Kriterein einen gelungen Workshop ausmachen:

  • – alle sind aktiv beteiligt
  • – alle denken mit, entwickeln Ideen und kommunizieren miteinander
  • – das Denken hört mit dem Ende des Treffens nicht auf
  • – jeder überlegt, wie man das für seine Organsitaion nutzen kann
  • – jeder lernt Neues kennen,

dann war dieser Vormittag sehr erfolgreich!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

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