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Kreissportbund Oberberg

Bewegung und Sport in der Pflege – Tipps und Infos für AltenpflegerInnen in Ausbildung

Freitag, 5. Oktober 2018
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Am 02.10.2018 trafen sich der Kreissportbund Oberberg mit angehenden Altenpflegerinnen und Altenpflegern in der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) und diskutierten die Frage: „Wie wichtig sind Bewegung und Sport für die Gesundheit?“. Unbestreitbar wichtig ist es für ältere Menschen genauso wie für Menschen, die in der Altenpflege mit den teils hohen körperlichen und psychischen Arbeitsbelastungen arbeiten. Bisher gibt es einfach noch keine Pille, die gegen Knochen- und Muskelschwund hilft oder die das Gleichgewicht trainiert. Ein nebenwirkungsfreies Medikament für Lebensfreude und soziale Beziehungen existiert ebenso wenig. Gäbe es ein solches, wäre ihm bestimmt der Nobelpreis sicher!

Die zukünftigen AltenpflegerInnen berichteten aus Ihren Praxiseinsätzen in Seniorenheimen, Pflegediensten und Krankenhäusern und ihren eigenen unterschiedlichen Sport- und Bewegungserfahrungen. Manchmal sei es schwierig, einen älteren Menschen zu aktivieren. Was kann man denn überhaupt mit ihnen machen? Manchmal sei es schwierig, sich selbst zu aktivieren. Manchmal ist „Faulenzen“ doch auch gesund, oder? Wie findet man Räume und Übungsleiter?

Die Referentin Heike Arlt wies auf die örtlichen Sportvereine als Partner hin. Über Tanzen im Sitzen, Karate für Senioren, Ausflüge in die benachbarte Sporthalle, gemeinsame Bewegungsangebote für Senioren und Kindergartenkinder und Rückentraining für Pflegekräfte sind vielfältigste Kooperationen möglich, ähnlich wie im Offenen Ganztag in den Schulen.

Anreize zu Bewegung und Sport mit und für ältere Menschen finden sich in der persönlichen Biographie eines Menschen, in (ehemaligen) Hobbies und im Zusammensein mit freundlichen Menschen. Oft hilft die persönliche Ansprache, mal der Tapetenwechsel und mal lockt das Bewegungsangebot.

Nicht jeder Verein aus dem Oberbergischen hat die Zielgruppe der Senioren im Visier. Aktuell gibt es allerdings bereits 7 Kooperationen von Sportvereinen mit Seniorenheimen – Tendenz steigend, berichtete Dr. Kerstin Bastian, verantwortlich für das Modellprojekt des Landessportbundes NRW „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“. „Viele Vereine merken, dass ihre Gruppen „älter“ werden und passen ihre Angebote an. Auch sind sich viele Vereine ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bewusst und bilden starke Netzwerke vor Ort“. Dafür gibt es Unterstützung durch den Kreissportbund Oberberg bis hin zu Fördermitteln für Modellprojekte.

Wer Interesse hat, die „bewegenden“ Wirkungen von Sport und Spiel selbst zu erfahren und weiterzugeben, kann Aus- und Fortbildungen beim Kreissportbund Oberberg besuchen.

Infos: Kreissportbund Oberberg, Dr. Kerstin Bastian, Mail: info@ksb-oberberg.eu, Telefon: 02261-911930

 

 

 

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